Neuer Superman-Film mit komplett neuem Score

Veröffentlicht: 19. Oktober 2012 von mateschrank in Batman, DC, Hans Zimmer, Smallville, Soundtracks, Superman

Wie supermannews.de unter Berufung auf den Coventry Telegraph berichtet, wird der neue Score des Zack Snyder/Christopher Nolan-Films ‚Man of Steel‘ komplett neu erfunden werden. Das Thema von John Williams, das 1978 aus der Taufe gehoben wurde und die Christopher Reeve-Filme (1978–1987) prägte, wird nicht wieder zurückkehren. Nach Williams grandioser Arbeit für den ersten Film von Richard Donner, trat Ken Thorne in seine Fußstapfen und leistete mit ‚Superman II‘ und ‚Superman III‘ auch gute Arbeit, die in ‚Superman II‘ im Musiktitel ‚Mother’s Advice‘ ihren Höhepunkt fand. Den Score zu ‚Superman III‘ gibt es leider nur als Schallplatte – wer Tipps hat, wie ich den sonst besorgen kann, immer her damit. Auf den miesen ‚Superman III‘-Film folgte der schon etwas bessere Streifen ‚Superman IV: The Quest for Peace‘ (Deutsch: ‚Superman IV – Die Welt am Abgrund‘). Der Score zum vierten Teil kam von Alexander Courage, der unter anderem die Musik zur ursprünglichen ‚Star Trek‘-Serie komponiert hatte (wo der ‚Superman IV‘-Score zu erhalten ist, weiß ich leider auch nicht). Superman 5, ‚Superman Returns‘, hatte Brandon Routh als Hauptdarsteller, und war somit zwar kein Original-Christopher Reeve-Streifen mehr, jedoch noch klar in diesem Universum angesiedelt. Der Score stammte von John Ottman, der auch Williams Thema weiter verwendete und seine Arbeit modifizierte, jedoch alles in allem nur solide Arbeit ablieferte. Auch der für Serienverhältnisse gute Score zu ‚Smallville‘ von Louis Febre und Mark Snow (besser war der Teil von Febre) bezog sich teilweise auf Williams Werk von 1978.

Doch nun geht es komplett neu los. Genau wie bei ‚Batman Begins‘, das auch keine Elemente aus dem Werk von Danny Elfman und Elliot Goldenthal entlieh, fängt Hans Zimmer nun neu an. Das neue Musik verwendet wird, sah man schon an den ersten beiden Teasern (mittlerweile ist einer auch auf Deutsch veröffentlicht), die den tollen Score von ‚Herr der Ringe‘ von Howard Shore nutzte.

Mit seinen drei Batman-Scores hat er bewiesen, dass er auch neue wunderbare Filmmusikgeschichte schreiben kann. „Dies rechtfertigt Snyder damit, dass man [‚Man of Steel‘] so machen will, als hätte es nie zuvor einen [Superman-Film] gegeben.“ schreibt supermannews.de. Während sich die ersten fünf Superman-Filme (ausgeschlossen sind bei dieser Zählweise die Filmchen aus dem Zweiten Weltkrieg) auf das bronzene Zeitalter der DC Comics von 1970 bis 1986 bezog, ist der neue Film ‚Man of Steel‘ beeinflusst vom Werk John Byrnes, der 1986 den Comic ‚The Man of Steel‘ schuf. Diese neue Zeitlinie mit einem nachdenklicheren Superman galt als der offizielle Kanon von 1986 bis 2004.

Die Vorfreude auf den neuen Superman-Score nimmt schon zu!

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s