Archiv für die Kategorie ‘Smallville’

Jüngst veröffentlichte Warner den dritten (die Zählweise bleibt – wie so oft – unübersichtlich) Trailer zu ‚Man of Steel‘, den demnächst erscheinenden neuen Superman-Film. Die Drei-Minuten-Vorschau ist grandios und scheint alles in den Schatten zu stellen, was noch diesen Sommer erscheint. Nachdem die ersten beiden Teaser (1 mit Jonathan Kent und 1 mit Jor-El) Lust auf den Film machten, sah der umfassende erste richtige Trailer (vor allem in der zweiten Hälfte) eher „transformeresk“ aus und ließ den geneigten Superman-Fan stocken. Doch nun kommen drei Minuten ‚Man of Steel‘, die alles, was es bisher im Genre der Comic-Verfilmungen gab, in den Schatten zu stellen scheinen. Zum ersten Mal sieht man auch die Chemie zwischen Lois Lane (aka Amy Adams – bekannt aus ‚Der Krieg des Charlie Wilson‘, ‚The Fighter‘ sowie das Landei Cathy in der Doppelfolge ’20 Hours in America‘ der grandiosen Politikserie ‚The West Wing‘ – Superman-Zusammenhang: Adams spielte in der 7. Folge von ‚Smallville‘ mit.) und Superman/Clark Kent sowie den Bösewicht General Zod in Aktion.

Die wenigen Sekunden Zod machen Lust auf den neuen Bösewicht. Gespielt wird diese Rolle von Michael Shannon, der bisher nicht groß in Aktion getreten ist. Eine Schurkenrolle spielte Shannon in ‚Premium Rush‘. Wer Filme mit Fahrrädern ohne Bremsen mag, kann sich den mal anschauen – wer Shannon als wirklichen Bösewicht erleben will, natürlich auch. Shannon hat viel Screentime und kann da mal seine böse Seite durchscheinen lassen. Sonst ist der Film nicht besonders erwähnenswert und die SFX sind ziemlich schlecht.

Wer schon im Zod-Fieber ist und den Original-Reeves Film von 1978 schon oft genug gesehen hat, dem ist die neunte Staffel von ‚Smallville‘ zu empfehlen. Mit Callum Blue hat die Superhelden-Serie den bisher (!) besten General Zod zu bieten. Höhepunkte sind die siebente, die 14. und die 21. Folge der Staffel – die Doppelfolge ‚Absolute Justice‘ ist aus anderen Gründen (Hawkman und Dr. Fate) ein Höhepunkt der Serie.

Der einzige negativ anzumerkende Punkt im oben genannten dritten ‚Man of Steel‘-Trailers ist die Musik. Nach ‚Sherlock Holmes: A Game of Shadows‘, ‚The Dark Knight‘ und ‚The Dark Knight Rises‘ ist von Hans Zimmer eigentlich nur noch das Grandioseste zu erwarten. Hoffentlich wird er diesem Anspruch gerecht und baut nicht ab, so wie James Horner in den 1980er/1990er Jahren. Wie gesagt: Hoffentlich wird er diesem Anspruch gerecht.

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Neuer Superman-Film mit komplett neuem Score

Veröffentlicht: 19. Oktober 2012 von mateschrank in Batman, DC, Hans Zimmer, Smallville, Soundtracks, Superman

Wie supermannews.de unter Berufung auf den Coventry Telegraph berichtet, wird der neue Score des Zack Snyder/Christopher Nolan-Films ‚Man of Steel‘ komplett neu erfunden werden. Das Thema von John Williams, das 1978 aus der Taufe gehoben wurde und die Christopher Reeve-Filme (1978–1987) prägte, wird nicht wieder zurückkehren. Nach Williams grandioser Arbeit für den ersten Film von Richard Donner, trat Ken Thorne in seine Fußstapfen und leistete mit ‚Superman II‘ und ‚Superman III‘ auch gute Arbeit, die in ‚Superman II‘ im Musiktitel ‚Mother’s Advice‘ ihren Höhepunkt fand. Den Score zu ‚Superman III‘ gibt es leider nur als Schallplatte – wer Tipps hat, wie ich den sonst besorgen kann, immer her damit. Auf den miesen ‚Superman III‘-Film folgte der schon etwas bessere Streifen ‚Superman IV: The Quest for Peace‘ (Deutsch: ‚Superman IV – Die Welt am Abgrund‘). Der Score zum vierten Teil kam von Alexander Courage, der unter anderem die Musik zur ursprünglichen ‚Star Trek‘-Serie komponiert hatte (wo der ‚Superman IV‘-Score zu erhalten ist, weiß ich leider auch nicht). Superman 5, ‚Superman Returns‘, hatte Brandon Routh als Hauptdarsteller, und war somit zwar kein Original-Christopher Reeve-Streifen mehr, jedoch noch klar in diesem Universum angesiedelt. Der Score stammte von John Ottman, der auch Williams Thema weiter verwendete und seine Arbeit modifizierte, jedoch alles in allem nur solide Arbeit ablieferte. Auch der für Serienverhältnisse gute Score zu ‚Smallville‘ von Louis Febre und Mark Snow (besser war der Teil von Febre) bezog sich teilweise auf Williams Werk von 1978.

Doch nun geht es komplett neu los. Genau wie bei ‚Batman Begins‘, das auch keine Elemente aus dem Werk von Danny Elfman und Elliot Goldenthal entlieh, fängt Hans Zimmer nun neu an. Das neue Musik verwendet wird, sah man schon an den ersten beiden Teasern (mittlerweile ist einer auch auf Deutsch veröffentlicht), die den tollen Score von ‚Herr der Ringe‘ von Howard Shore nutzte.

Mit seinen drei Batman-Scores hat er bewiesen, dass er auch neue wunderbare Filmmusikgeschichte schreiben kann. „Dies rechtfertigt Snyder damit, dass man [‚Man of Steel‘] so machen will, als hätte es nie zuvor einen [Superman-Film] gegeben.“ schreibt supermannews.de. Während sich die ersten fünf Superman-Filme (ausgeschlossen sind bei dieser Zählweise die Filmchen aus dem Zweiten Weltkrieg) auf das bronzene Zeitalter der DC Comics von 1970 bis 1986 bezog, ist der neue Film ‚Man of Steel‘ beeinflusst vom Werk John Byrnes, der 1986 den Comic ‚The Man of Steel‘ schuf. Diese neue Zeitlinie mit einem nachdenklicheren Superman galt als der offizielle Kanon von 1986 bis 2004.

Die Vorfreude auf den neuen Superman-Score nimmt schon zu!

Das kurze ‚Star Trek‘-Abenteuer für zwischendurch…

Veröffentlicht: 6. August 2012 von mateschrank in Fan-Fiction, Smallville, Star Trek

Nachdem ich die letzte komplette Folge von ‚New Voyages‘ bzw. jetzt ja ‚Phase Two‘, ‚The Child‘, hier unerwähnt gelassen habe (hier geht es zur Folge), kommt nun schon wieder die nächste Vignette der phänomenalen ‚Star Trek‘-Fan-Serie:

‚Going Boldly‘ führt vor allem den neuen Captain der Enterprise (NCC-1701) ein: Brian Gross übernimmt nun das Ruder, nachdem der Serienschöpfer James Cawley als Hauptdarsteller ausgestiegen ist. Gross ist den US-Amerikanern aus George Lucas erstem Herzensfilm ‚Red Tails‘ und uns in Europa unter anderem aus ‚Das sexte Semester‘ (gemeinsam mit Smallville-Lex Luthor Michael Rosenbaum) sowie aus verschiedenen Krimifolgen bekannt.

Gross sieht dem Original aus den 1960ern viel ähnlicher – mal sehen, wie er sich in „großen Abenteuern“ bewährt.

Hier geht es zu ‚Going Boldly‘.

Die am meisten abgesetzteste Serie überhaupt

Veröffentlicht: 21. Juni 2012 von mateschrank in Breaking In, Smallville, Star Trek

Ihr habt gedacht, The Big Bang Theory sei nerdig? Dann kennt ihr Breaking In nicht! Die Serie mit Christian Slater in der Hauptrolle ist mal so richtig nerdig! Slater, der die Rolle des „USS Excelsior night-shift communications officer“ in Star Trek 6 spielte, mimt in der Workplace-Comedy einen Chef einer Sicherheitsagentur, der angeblich den Originalsitz von Captain Kirk aus der Originalserie sein eigen nennt. Für mehr müsst ihr einfach reinschauen!Excelsior communications officer - Bildquelle: en.memory-alpha.org

Noch etwas besonderes der Serie? Bestimmt kaum eine andere wurde so oft abgesetzt!

Im November 2010 bestellte der Fernsehsender FOX die Serie, strahlte sie jedoch nicht aus. Es schien, als wäre die Serie abgesetzt, bevor sie jemand richtig kennen lernen konnte.

Nachdem die erste Staffel dann doch ausgestrahl wurde und die Quoten sich nicht entwickelten wie erhofft, folgte die zweite Absetzung.

Doch die Serie fand eine Wiederauferstehung – als Zombie. Teile des Main-Casts wurden herausgeschmissen (Michael Rosenbaum [Lex aus Smallville] als trotteliger Freund der Hauptdarstellerin beispielsweise) oder ersetzt – die Ausgaben schienen gesenkt worden zu sein. Als richtige Konsequenz wurde die Serie wieder einmal abgesetzt.

Die dritte und höchstwahrscheinliche endgültige Absetzung scheint wieder den „Christian Slater-Fluch“ zu bestätigen – war aber nach der Abwicklung in der zweiten Staffel die folgerichtige Entscheidung. Aus dem vielen Potenzial sind ein paar tolle Folgen geworden, doch auch leider nicht mehr.


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